Was ist Gestalttherapie? 

In der Gestalttherapie arbeite ich mit Ihnen im HIER und JETZT ressourcen- und lösungsorientiert. Es ist sehr wichtig, dass Erfahrungen und Konflikte, die eine Belastung für Sie sind, aufgelöst bzw. beendet werden. Im Gegensatz zum Gesunden vermeiden Sie wahrscheinlich bestimmte Ereignisse und Gefühlsregungen und führen bestimmte Gedanken und Handlungen nicht aus. Dadurch können Sie den Kontakt zu Ihrer Umwelt verlieren.

Die wichtigste Zielsetzung in der Gestalttherapie ist es, Raum für aktuelle Gefühle und Bedürfnisse zu schaffen und mithilfe dieser Gefühle den nicht verarbeiteten Teil Ihrer Lebensgeschichte aufzuarbeiten, um Blockaden zu lösen um Aufmerksamkeit und Energie für weitere Aufgaben in Ihrem Leben zu bekommen.


Wem hilft Gestalttherapie?

Gestalttherapie hilft jedem, der bereit ist, ernsthaft etwas für sich zu tun. Ich unterstütze Sie darin für sich selbst neue Wege zu finden. Ich gebe Ihnen keine "Patentrezepte" an die Hand. Mit meiner Unterstützung erfahren Sie, durch welche erlernten Mechanismen Sie Ihr Wachstumspotential bremsen. Eigentlich lebenswichtige Symptome – Angst, Selbstzweifel, Aggressivität, Rückzug, Schmerzen, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft usw. – treten in unangemessenen Situationen auf, werden einseitig übersteigert und behindern so die natürliche Fähigkeit jedes Menschen, die aktuelle Wirklichkeit wahrzunehmen und sich sinnvoll auf diese zu beziehen.

Woher kommt Gestalttherapie?

Die ersten Grundlagen hat die Gestaltpsychologie Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen: Sie beschreibt die Wahrnehmung als ganzheitlichen Prozess, mit dem ein Lebewesen seine Umwelt für sich strukturiert.

Die Gestalttherapie ist von einer Gruppe Psychoanalytiker, Psychologen und Sozialwissenschaftlern geschaffen worden: Lore und Fritz Perls legten gemeinsam mit Paul Goodman die Grundlagen. Ihre Schüler – Isadore From, Erving und Miriam Polster, Daniel Rosenblatt, James Simkin, Paul Weisz u.a. – entwickelten sie weiter.

Die Gestalttherapie hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gestaltpsychologie für die Psychotherapie nutzbar gemacht und mit der Forderung des existentialistischen Philosophen Martin Buber verbunden, die Mitmenschen nicht als Objekte anzusehen, sondern als "Du" zu achten. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie entstanden, die zugleich durch eine tiefe humane Verpflichtung gekennzeichnet ist.


( Quelle: www.gestalttherapie.de )